Sola 05 2. Stufe

Auf eine Annonce der Pfadi AG für Maurer, Schreiner, Sanitär und Monteur meldeten sich zwölf Pfader und Pfadisli. So verbrachten sie ein zehntägiges Lager unter dem Thema „die Firma“.

Am ersten Ferientag versammelte sich eine motivierte Pfadischar am Bahnhof Bad Ragaz. Nach einem gemeinsamen Antreten mit der ersten Stufe fuhren alle nach Solothurn, wo sich ihre Wege trennten. Es ging weiter mit einer kurzen Postautofahrt nach Riedholz. Schliesslich erreichten die Pfadis den Lagerplatz nach einen kurzen Stück zu Fuss. Nachdem die Pfader und Pfadisli mit dem Lageraufbau fertig geworden waren, wurden sie in das harte Berufsleben durch ein Vorstellungsgespräch mit ihren Chefs eingeführt.

Am nächsten Morgen mussten alle ihre Fähigkeiten bei einem Spiel unter Beweis stellen, dann wurden sie in die vier Berufsgattungen aufgeteilt. In diese Gruppen eingeteilt, hiess es nun einige Aufgaben zu meistern, wie zum Beispiel Schaukeln, Möbel, etc. bauen.
Jeder Mitarbeiter der Firma besass einen Ausweis, den er während des ganzen Lagers dabeihaben musste. Für gute Taten wurde er mit einem Plusstempel belohnt. Im Laufe des Lagers wurden Zwischenbilanzen abgehalten, wobei der Tüchtigste jeweils belohnt wurde.
Natürlich gehörte auch tägliches Zähneputzen unter Leitung der Chefin Hygiene zum Programm. Neben dieser täglichen Prozedur, wurde sich auch fleissig beim Jassen versucht.
Als Lagerandenken bastelten sich die Pfader und Pfadisli Klappstühle, die sie voller Stolz mit nach Hause nehmen konnten.

Am nächsten Tag stand der Firmenausflug, auch bekannt als Tageswanderung, bevor. Trotz einigen Umwegen und Hindernissen kamen die unermüdlichen Handwerker schliesslich am eigentlichen Ziel der Wanderung, dem Hinteren Weissenstein, an. Nach einem kurzen Abstecher zu den Dinosaurierspuren, ging es wieder Richtung Lagerplatz. Hier wurden sie von der ersten Stufe der Pfadi bereits erwartet. Nach einem gemeinsamen Barbecue und Singsong neigte sich auch dieser Tag dem Ende zu.

Wie jedes Jahr, begaben sich die Pfader und Pfadisli auch dieses Mal auf den 2-Tages-Hajk. Dabei wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt, mit wenig Material und etwas zu essen ausgestattet. So wurden sie in ein kleines Dorf geschickt, wo sie übernachten mussten. Am folgenden Tag kamen alle wohlbehalten, und mit etwas Stroh in den Haaren, am Bahnhof an. Anschliessend besichtigten alle interessiert das Zeughaus in Solothurn.
Da Berufsleute immer gepflegt aussehen sollten, besuchte die Pfadi zweimal die Badi um sich zu waschen.

Diesmal sollte der Abschlussabend anders als üblich ausfallen. Die Kinder konnten verschiedene Menugänge mit abgeänderten Namen der Reihe nach aussuchen, sodass es möglich war, dass das Dessert zuerst und der Hauptgang zuletzt kam.

Wie schon lange nicht mehr, gab es in diesem Lager einen allseits gefürchteten Horrorlauf. Da es in Strömen regnete waren alle froh, dass dies die letzte Nacht war, und sie am nächsten Tag abreisen, heimkehren und sich gründlich waschen konnten.
Am Bahnhof wurden alle freudig von ihren Eltern erwartet und das Lager wurde mit dem traditionellen „Tschiaiai“ beendet.

Von Sonja Hug v/o Beluga und Fabian Gartmann v/o Gizmo

22.01.2011, 14:39:01